Ästhetik

“It’s revolutionary to assert, as a scientist, that matters of beauty are really highly formal, very real, and crucial to the entire political and ethical system in which we live.”
– Gregory Bateson

Wann finden wir etwas schön?Was ist schön? Ästhetik und Erkenntnis
Wann ist Lernen schön?
Wann ist Wissenschaft schön?

In der Vergangenheit standen zwei Richtungen ästhetischen Denkens nebeneinander: Einerseits eine philosophisch-kunstwissenschaftliche Herangehensweise, andererseits empirisch-psychologische Versuche, das menschliche Schönheitsempfinden in Formeln oder Gesetzmäßigkeiten zu gießen. Die Vertreter beider Richtungen sprachen beide von Ästhetik und hatten sich doch nichts zu sagen.

Das Buch stellt den Versuch dar, die beiden Richtungen zu verbinden, indem es die Schönheit in den Mittelpunkt stellt, aber nicht die Kunst. Es beschreibt, angefangen vom ersten Staunen eines Kindes, die ästhetische Dimension sämtlicher Erkenntnisprozesse. Daraus ergibt sich unmittelbar eine Ästhetik des Wissens und der Wissenschaft.
Die zentrale These lautet: Es gibt vier Arten ästhetischer Werte (elementarästhetische Werte, O-Werte, S-Werte und K-Werte), die dennoch genügend Raum lassen für individuelle Vorlieben und Geschmäcker. Diese Werte können in einem wechselseitigen Verhältnis stehen. Dadurch lassen sich verschiedenste Phänomen vom Kitsch bis zur Ästhetik des Hässlichen verstehen.

Auszüge dem Buch:
Was ist schön? – Einleitung
Was ist schön? – Wissenschaft
Die ästhetischen Grundlagen der Geographie

„Kurzfassung“

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