Traumarbeit

Die höchste Stufe der Wachheit
Los gezogen
Zwischenablage01
Du bist

Frühlingserwachen
Sommertagtraum
Winterschlaf
Straßentanz
Unaufgeräumt
Tragödie
Pastorale
Gestrandet

Das Melatonin beginnt zu wirken

Träume und Lyrik haben viele Parallelen. Die Verdichtung, das Surreale, das Metaphorische, das freie Assoziieren von Wörtern und Inhalten in Verbindung mit dem zugleich Unausgesprochenen. Vielleicht gibt es noch mehr.

Zwischenablage03

2010 initiierte ich das zweiwöchigen SWR2 Extra „Traumzeit“ und steuerte selbst eine Sendung bei: „Im Bett mit Freud – Das Jahrhundert der Traumdeutung“. Sie ist etwas persönlicher ausgefallen – nicht deshalb, weil sie von eigenen Träumen gehandelt hätte – sondern weil sie gewissermaßen im ehemaligen Arbeitszimmer meines Vaters spielte – dessen Bücherregal sich teilte in psychoanalytisch Fachliteratur einerseits und eine große judaistische Sammlung andererseits. Oben, in der Mitte  des Regals, standen Freuds gesammelte Werke. Ich fand außerdem diverse Aufsätze jüdischer Gelehrter, zum Teil aus de 19. Jahrhundert, die sich mit Träumen beschäftigten. Kurioserweise hat Freud in seiner Traumdeutung auf zwar alle möglichen kulturellen Traditionen bis zurück ins Zwischenablage02Altertum Bezug genommen – nur die jüdische erwähnt er mit keinem Wort. Aber davon handelt ja die Sendung.

Während der Arbeit an diesem Programmschwerpunkt fiel mir auf, dass einige der Gedichte, die in Lyrik ist Logik erschienen waren, ebenfalls einen Bezug zu Träumen hatten – nicht unbedingt real geträumten, sondern eben erdichteten. Und die Gedichte seitdem gehen auch in die Richtung. Deshalb #Traumarbeit, und so kommen sie jetzt nach und nach hierher.

(Und apropos Traum-Arbeit: Haben Sie fachspezifische Träume?)

 

Siehe auch: Gedichte aus der Wissenschaft

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